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Meda-Preis für Phytopharmaka-Forschung: Preisträger entdecken neue Substanzen in seit der Antike genutzten Pflanzen

Auch heuer wurde die Auszeichnung für besondere Leistungen im Bereich der Phytopharmakaforschung vergeben. Zwei Preise gingen an junge Nachwuchswissenschafter, die Interessantes zu Curry-Pulver und Apothekerschwamm entdeckten.

In Ausgabe 15 der Apotheker Krone haben wir Ihnen die erste Preisträgerin für den diesjährigen Meda-Phytopreis, Mag. pharm. Nadine Faur, vorgestellt. Diesmal präsentieren wie die weiteren beiden Jung-Forscher. In Graz wurde Mag. pharm. Anna Zikulnig ausgezeichnet. Sie verfasste ihre Diplomarbeit zum Thema „Phytochemische und antimikrobielle Untersuchungen von Drogen in Curry-Pulvern“. Zu diesem Zweck wurden Drogen, die Bestandteil vieler Curry-Mischungen sind, auf ihre antimikrobielle und resistenzmodulierende Wirkung getestet. Coriandri fructus zeigte dabei eine gute antimikrobielle Wirkung bei Mycobacterium smegmatis mc2 155, bedingt vermutlich unter anderem durch den hohen Gehalt an Petroselinsäure. Auch Cuminii fructus und Piperis nigri fructus wurden untersucht und neue Flavonoide identifiziert.

Mag. pharm. Andreas Friedl befasste sich an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mit „Phytochemischen Untersuchungen von Laricifomes officinalis“. Dabei handelt es sich um den Lärchen- oder Apothekerschwamm, der seit der Antike zu den bedeutendsten Heilpilzen zählt. 21 Reinsubstanzen konnten gewonnen und großteils identifiziert werden. Der Extrakt wies in den Untersuchungen von Friedl eine inhibitorische Aktivität auf das Enzym Protein-Tyrosin-Phosphatase 1B (PTP1B) auf. Dieses ist ein negativer Regulator des Insulin- und Leptin-Signalweges und stellt ein wichtiges Target für die Entwicklung neuer Arzneistoffe zur Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 und des Metabolischen Syndroms dar.

Die Apotheker Krone gratuliert den jungen Forschern!

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