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Obstipation/chronische Verstopfung

Das Krankheitsbild chronische Verstopfung ist eine ernstzunehmende Erkrankung und zählt zu den häufigen Gesundheitsstörungen. Besonders oft sind Frauen und ältere Menschen betroffen. So leiden etwa 40 Prozent aller über 65-Jährigen darunter. Für die Betroffenen geht sie oft mit einem großen Leidensdruck einher und mindert dadurch deren Lebensqualität. Im Vordergrund stehen hierbei die zum Teil massiven Folgeerscheinungen der Obstipation wie Völlegefühl, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Mundgeruch.

Viele gesunde Personen können auch vorübergehend durch Änderungen ihrer Lebensumstände (z.B. Reisen, fremdländische Kost, o.ä.) an Verstopfung oder geändertem Stuhlverhalten leiden.

Verstopfung im Alter

Besonders ältere Menschen leiden häufig unter Verstopfungen. Es gibt eine Reihe typischer Gründe bzw. Ursachen, welche die Zunahme der Beschwerden in diesem Lebensabschnitt erklären:

  • Unausgewogene, ballaststoffarme Ernährung
  • Weniger Durst, daher zu weniges Trinken
  • Fehlende Bewegung, Bettlägerigkeit
  • Chronische Krankheiten
  • Einnahme von Arzneimitteln, die eine Verstopfung begünstigen
  • Gestörte Darmflora

Lebensstil ändern

Sogenannte Lebensstilmaßnahmen sind in jedem Fall sinnvoll und der erste Schritt, um die chronische Verstopfung in den Griff zu bekommen: Die Umstellung der Ernährung mit mehr Ballaststoffen, mehr Trinken – sofern nicht eine ärztlich verordnete Einschränkung der Trinkmenge vorliegt – und mehr Bewegung – im Rahmen Ihrer Möglichkeiten – ist hilfreich und als Unterstützung der Therapie mit einem Abführmittel (Laxans) empfehlenswert.

Nützliche Tipps

  • Ein Glas Wasser am Morgen, gleich auf nüchternen Magen getrunken, regt den Darm an.
  • Ruhe am Morgen und eine gewohnte, angenehme Umgebung erleichtern den Gang zur Toilette.
  • Regelmäßige Bewegung wie ein täglicher Spaziergang oder Treppensteigen ist für die Darmbewegung förderlich.
  • Stellen Sie Ihre Ernährung schrittweise um! Empfohlen sind Vollkornprodukte, Gemüse und Obst – und reichlich Flüssigkeit.
  • Trinken Sie viel! Flüssigkeit erhöht das Volumen im Darm, eine wichtige Voraussetzung für eine problemlose Stuhlentleerung: Günstig sind Getränke wie Wasser, Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees, Frucht- und Gemüsesäfte!
  • Erzwingen Sie nichts, lassen Sie sich Zeit und haben Sie Geduld!

Therapie mit Abführmitteln

Falls die oben genannten Maßnahmen nicht ausreichen, bieten Abführmittel eine wirksame Hilfe. WICHTIG! Abführmittel sollten nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Bei der Wahl des abführenden Arzneimittels ist es wichtig, dass das Medikament in seiner Funktionsweise den natürlichen Abläufen des menschlichen Körpers möglichst ähnlich ist.

Wenn Sie sich entscheiden, sich mit Ihrem Arzt zu beraten, bereiten Sie sich auf das Gespräch gedanklich vor, machen Sie sich eventuell schon zu Hause Notizen oder füllen Sie das Stuhltagebuch (klick zum herunterladen) über mehrere Tage aus.

Wozu ein Tagebuch?

Verstopfung oder Darmträgheit sind kein leichtes Gesprächsthema. Es ist daher kein Wunder, dass viele Betroffene nur ungern darüber reden. Diese Hemmschwelle zu überwinden ist wichtig! Denn das vertrauensvolle, offene Gespräch mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin gibt wertvolle Informationen für die Diagnose. Zusätzlich ist es die Basis einer persönlichen und gemeinsam mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin erhobenen Abschätzung der Stärke des Problems „Verstopfung“ und damit Grundlage für eine an Ihre Bedürfnisse angepasste Therapie.

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