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Der Zyklus der Frau

Mit dem Einsetzen der Geschlechtsreife spielen die weiblichen Sexualhormone fortan eine wichtige Rolle im Leben der Frau. Der monatlich ablaufende Zyklus ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Hormone.

Im ersten Teil des Zyklus wird unter dem Einfluss von Östrogenen die Schleimhaut der Gebärmutter aufgebaut und für die Einnistung eines befruchteten Eis vorbereitet. Damit dieser Zustand aufrecht bleibt, wird in der zweiten Zyklushälfte Progesteron gebildet und die Östrogene sinken wieder ab. Kommt es jedoch nicht zu einer Schwangerschaft, hört die Gestagen-Produktion ebenfalls auf und die Schleimhaut wird in Form der Regelblutung abgestoßen - ein neuer Zyklus beginnt.

Was passiert in den Wechseljahren?

Mit dem Beginn der Wechseljahre (um das 45. Lebensjahr) nimmt die Hormonproduktion ab, bis eines Tages die Regelblutung ausbleibt, da nicht mehr genügend Hormone vorhanden sind, um einen Zyklus aufrecht zu erhalten. Damit ist auch die Fortpflanzungsfähigkeit der Frau zu Ende gegangen. Die Mediziner bezeichnen diesen Zustand als Menopause (d.h. die Monatsblutung hat aufgehört).Das soll aber nicht heißen, dass nun auch das Sexualleben der Frauen zu Ende gehen muss! Die Umstellung im Hormonhaushalt hat nicht nur Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit, sondern auch auf zahlreiche andere Abläufe im Körper.

Denn die Östrogene sind so etwas wie ein Jungbrunnen, den die Natur den Frauen mitgegeben hat. Sie schützen die Blutgefäße vor Verkalkung, weshalb beispielsweise ein Herzinfarkt bei Frauen vor den Wechseljahren ein äußerst seltenes Ereignis ist. Durch die Abnahme der Östrogen-Produktion steigt aber das Risiko für Herz/Kreislauferkrankungen an.

Eine ganz wesentliche Bedeutung haben diese Hormone auch für den Knochen. Die gefürchteten Knochenbrüche (Osteoporose) bei älteren Frauen sind Folge des Östrogen-Mangels, da der Knochen schneller abgebaut wird.

Aber auch Veränderungen der Stimmungslage kommen in den Wechseljahren häufig vor. Die Frauen leiden unter Schlafstörungen, sind leicht reizbar und depressiv verstimmt. Hinzu kommen die typischen Hitzewallungen, die den Frauen das Leben schwer machen. Ebenfalls belastend wirkt sich die hormonelle Umstellung auf das Sexualleben aus. Die Lust an sexueller Aktivität nimmt ab und es kann auch zu einer Trockenheit an der Schleimhaut der Scheide kommen, was Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verursacht.

Mit den heute zur Verfügung stehenden ausgeklügelten Methoden der Hormonbehandlung kann man für jede Frau einen individuellen Behandlungsplan zusammenstellen.

Voraussetzung für die Auswahl der richtigen Mittel zur richtigen Zeit ist die Besprechung mit dem Arzt. Denn er kann feststellen, welche Hormone in welcher Dosis verabreicht werden sollen. Zu Beginn des Wechsels fehlt meist das Progesteron und verursacht Beschwerden.

Eine wichtige Rolle, vor allem aus der Sicht der Anwenderinnen, spielt die Darreichungsform der Hormonbehandlung. Manche Frauen bevorzugen die Einnahme von Tabletten, während andere lieber zu Mitteln greifen, die auf der Haut aufgetragen werden. Dazu stehen Hormon-Pflaster und auch ein Gel zur Verfügung.

Dieses Östrogengel hat den besonderen Vorteil, dass es rasch einzieht und unsichtbar ist. Einige Minuten nach dem Auftragen kann man also vollkommen unbeschwert den üblichen Alltagsaktivitäten nachgehen - baden oder Sport betreiben und hat alle Vorteile einer lokalen Darreichungsform.

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