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Mineralstoffe

KALZIUM - unentbehrlich für den Knochen

Gemäß den Empfehlungen der deutschen (DGE), österreichischen (ÖGE) und schweizerischen (SGE) Gesellschaft für Ernährung (D-A-CH-Werte) beträgt der tägliche Kalziumbedarf:

Kinder (1-13 Jahre) 600-1.100 mg Kalzium
Jugendliche (13-19 Jahre) 1.200 mg Kalzium
Erwachsene, Schwangere, Stillende 1.000 mg Kalzium
OsteoporosepatientInnen 1.500 mg Kalzium

Kalziumsalze geben unseren Knochen die nötige Festigkeit. Sie sind von zentraler Bedeutung für die mechanische Stabilität des Skelettsystems. Gleichzeitig ist das Skelettsystem aber auch ein Speicher für Kalzium, der angegriffen wird, wenn Kalzium infolge unzureichender Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt oder erhöhter Verluste über die Nieren vom Organismus benötigt wird. Der Grund dafür ist, dass der Serumkalziumspiegel wegen der großen physiologischen Bedeutung des Kalziums in engen Grenzen reguliert werden muss, da Kalzium maßgeblich an der Regulation zahlreicher Prozesse innerhalb und außerhalb der Zellen beteiligt ist. In ionisierter Form ist Kalzium unter anderem wesentlich an der nervalen Erregungsbildung und -leitung, sowie an der Muskelkontraktion beteiligt. Verschiedene Enzyme (Eiweißkörper, die die Funktion von Biokatalysatoren im Organismus übernehmen) werden durch Kalzium aktiviert. Des Weiteren ist Kalzium an der Blutgerinnung und am Flüssigkeitstransport über Zellmembranen beteiligt.

Eine grundlegende Vorraussetzung für gesunde Knochen ist die lebenslange ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D. Ausreichend hohe Kalziumzufuhr ermöglicht den Einbau von Kalzium in das Skelettsystem, während in Mangelsituationen Kalzium aus dem Skelettsystem mobilisiert wird. Eine chronische Unterversorgung äußert sich daher langfristig in einer Knochendemineralisation.

Weshalb werden Kalzium und Vitamin D häufig kombiniert betrachtet?

Vitamin D3 wird durch den Einfluss von Sonnenlicht in der Haut gebildet. Auch mit der Nahrung kann dem Körper Vitamin D3 zugeführt werden - so galt z.B. Lebertran lange Zeit als wichtige Quelle für Vitamin D3. Allerdings sind die Nahrungsquellen von Vitamin D3 von quantitativ geringerer Bedeutung als die genannte photochemische Reaktion in der Haut, sodass mangelnde Sonneneinstrahlung zu Vitamin D-Mangelerscheinungen führen kann. Diese Tatsache ist vor allem im höheren Lebensalter von gesundheitlicher Relevanz.
Das Vitamin-D ist notwendig um den Bedarf des Organismus an Kalzium sicherzustellen.

Mangelerscheinungen von Vitamin D äußern sich abhängig von der Zeit ihres Auftretens unterschiedlich. 
Das klinische Bild der Rachitis (auftretend beim Säuglingen und Heranwachsenden) besteht in einer Störung des Längenwachstums des Knochens. Aufgrund der verminderten Mineralisierung entstehen Knochenverbiegungen bzw. -deformierungen.
Im Erwachsenenalter ist das klinische Bild des Vitamin D-Mangels sehr variabel. Es kommt zu Verstärkung von Osteoporose* bei entsprechender Disposition bis hin zur schweren klassischen Osteomalazie („Knochenerweichung") mit diffusen Knochenschmerzen, Gehstörungen infolge Muskelschwäche der Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur, sowie Knochendeformierungen.

* Unter Osteoporose versteht man einen Schwund an Knochengewebe durch Störung des Gleichgewichts zwischen Knochenneubildung und Knochenabbau, das zu verminderter Belastbarkeit und erhöhter Knochenbruchneigung führt"

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